Donnerstag, 31. März 2016






23.02.2016
Es ist frühmorgens als ich mit dem Zug nach Zürich-Flughafen fuhr wo Rita mich bereits am Check-In Schalter erwartete. "Tickets brauchen wir nicht, nur den Pass" sagte der nette Herr am Schalter von der Singapore Airlines zu mir.  Und dann fing das grosse Suchen und später noch das Zittern, denn ohne Pass geht es nicht wegen des Visums. Habe doch alles eingepackt, nichts lag mehr auf dem Tisch, also irgendwo muss er sein, dachte ich mir. "Nur nicht nervös werden" sagte der nette Herr und die Dame die sich dazugesellte, also nochmals die Tasche kehren und siehe da.................. da ist er ja. Puhhhhhhhhhhhhh war ich froh und endlich konnten wir einchecken. Nachdem ich meine Schweissperlen abgewischt hatte, marschierten wir los Richtung Gate. Pünktlich um 10.35 Uhr ging der Flieger in die Luft und nach einem ruhigen  Flug landeten wir 12 Stunden später in Singapore. Inzwischen ist es der 24.02.2016 geworden


Flughafen Singapore









Hier mussten wir umsteigen und nach ca. 3 Stunden ging es weiter nach Hanoi.
Dort angekommen erwartete uns Herr Lingh unser Reiseleiter und endlich wussten wir auch wieviele Personen in der Gruppe sind, nämlich 8 Deutschschweizer und 20 aus der französisch sprechenden Schweiz, die aber ihren eigenen Reiseleiter bekamen. Wir fuhren alle zusammen ins Hotel, dort ruhten wir uns ein bisschen aus

Aussischt vom Hotel nicht überwältigend
und um 16.20 Uhr wurden wir wieder abgeholt und es ging zu Fuss durch Hanoi und das in der Rush Hour,  WOW, das ist ein Erlebnis, unvergesslich, Mopeds überall und die Strasse überqueren wurde zu einem Spiel "triff nicht mich" denn Fussgängerstreifen ist wohl ein Wort das man dort nicht kennt. Herr Lingh ging voraus uns wir folgten ihm so gut es ging. Unser Weg führte uns ins Wassermarionettentheater,

Marionetten


die Marionettenspieler

das gibt es nur in Vietnam wurde uns gesagt. Die Figuren und die dazugehörenden Spieler bewegten sich im Wasser, Es war sehr schön und die Vorstellung dauerte ca. 1 Stunde, danach führte uns der Reiseleiter in ein Restaurant, wo wir das Nachtessen einnahmen. Nach dem Essen führte uns Herr Lingh wieder zurück ins Hotel und endlich konnten wir schlafen, denn wir waren todmüde




25.02.2016

Um 08.20 Uhr wurden wir von Herr Lingh abgeholt, Sightseeing war angesagt und als 1. stand das Ho Chi Minh Mausoleum auf  seiner Liste. Er erzählte uns, dass der Präsident gar nicht wollte, dass für ihn nach seinem Tode so was für ihn erstellt wird, er wollte verbrannt werden und seine Asche sollte man an 3 verschiedenen Orten in Vietnam verstreuen (Norden, Mitte und im Süden). Seine Genossen wollten das aber nicht so machen, deshalb kann man diesen Herrn heute im Mausoleum anschauen, und jeder , der will kann von ihm Abschied nehmen.

vor dem Eingang


Schulklassen besuchen ihren Meister

das Mausoleum













Nach dem Besuch des Mausoleum ging es in den angrenzenden Park, mit den verschiedenen Gebäuden wo das Leben von Ho Chi Minh stattfand.

Privathaus

Arbeitszimmer

Esszimmer

seine Autos















Eine Pagode. eine Art Tempel,  gehört auch zu diesem Anwesen und im Moment hatte es sehr, sehr viele Geschenke, weil die Feiern zum Chinesischen Neuen Jahr erst zu Ende gegangen sind, deshalb hatte es mehr Gaben als sonst.

Eingang zur Pagode

Geschenke

Geschenke

Musiker in der Pagode

Danach ging es ins Literaturmuseum, aber das ist nicht ein Museum nach unseren Vorstellungen, das ist mehr ein Park




















Anschliessend gab es ein wunderbares Mittagessen und das nächste Ziel war das Völkermuseum um die Bräuche, Sitten und die Arbeitswelt von Vietnamesen kennenzulernen.










Auch die verschiedenen Bauarten der Häuser konnte man sich ansehen, so eine Art "Ballenberg auf vietnamesisch", was sehr interessant war.





Weiter ging es zum grünen Tempel

Eingang zum grünen Tempel
Gemälde beim Tor


noch ein Gemälde

über diese Brücke muss Du gehn 






Von diesem Tempel aus war es nur noch ein kleiner Spaziergang zu unserem Hotel, wo wir uns in unser Zimmer begaben und froh waren nicht mehr nach draussen gehen zu müssen, denn wir waren sehr müde und morgen um halb acht war Abfahrt mit dem Bus.


26.03.2016

Pünktlich um halb acht wurden wir abgeholt und dann ging es mit dem Bus in die Halong Bucht. Auch wenn die Fahrt nur ca. 140 km war dauerte diese mehrere Stunden. Schon interessant wie es hier so auf den Strassen zu und her geht, Autos, Mopes, Busse und Fussgänger drängeln
aneinenander vorbei. und dazu wird ganz heftig gehupt. Ein sehr lustiges Schauspiel, aber es funktioniert auch wenn auf der Strasse keine Fahrstreifen sind (gab es ab und zu). Unterwegs sahen wir sehr viele Reisfelder aber auch Gemüseanbau und Mandarinenbäume hat es. Ab und zu sah man Gräber in den Feldern, was für uns ganz ungewohnt ist. Die Bauern pflügten noch mit dem Ochsen

pflügen mit Ochse

pflügen mit Maschine
























aber einen sahen wir mit der Maschine. Sogar Mautgebühren müssen bezahlt werden, zwei Mautstellen waren es bis Halong.  Zwischendurch gab es einen Kaffeehalt, einen riesengrosses Gebäude und und als wir reinkamen sahen wir zuerst die Seidenstickerinnen und Näherinnen
ganz dick eingepackt bei der Arbeit. Natürlich konnte man auch ihre Waren kaufen, Bilder, Taschen, Geldbörsen und vieles mehr. Alles was man in einem Warenhaus sonst so kaufen kann. Gegen 13.00 Uhr kamen wir in Halong an.

auf dem Weg zur Bucht

Halong Bucht

Umsteigen ins Zubringerboot

ohne Schwimmwesten ging gar nichts














































Da mussten wir vom Bus ins Boot umsteigen, das uns auf die Dschunke brachte, wo wir auch übernachteten. " Victory Star"  hiess unser Schiff und die Kojen waren alle mit Balkon,

ist diese Tür nicht einfach nur schön?

unsere Koje



Halong 

Kaum angekommen und die Zimmer bezogen wurde uns gleich das Mittagessen serviert. Waren das schöne Bilder, ein Traum von einer Bucht mit so vielen kleinen Inseln (ca. 1500 wurde uns gesagt), die Hälfte davon namenlos.
















Wir fuhren zur Halonggrotte und an den kleinen Sandstrand.

Aufstieg zur Grotte

in der Grotte




Die Grotte ist sehr gross und wunderschön, danach ging es an den Sandstrand, das Wasser war gar
























nicht so kalt wie ich dachte, denn bis jetzt hatten wir noch keinen warmen Tag, keinen Regen aber sehr kalten Wind. Vor dem Abendessen konnte man auf dem Schiff noch zuschauen wie man Frühlingsrollen macht und wer Lust hatte konnte selber welche drehen und danach verzehren.  Das Abendessen war wieder super und danach gingen wir in unsere Koje und wollten nur noch schlafen.


27.02.2016

6.45 Uhr war für diejenigen die wollten Thai Chi angesagt auf dem Deck und um 7.00 Uhr gab es ein kleines Frühstück. Danach fuhren wir mit den kleinen Booten zu den Perlenzuchten und zu dem Dorf das auf dem Wasser gebaut ist. Ca. 300 Personen leben dort und ernähren sich hauptsächlich von Fisch. Die Kinder werden auch zur Schule gebracht, 6 Schuljahre sind in Vietnam obligatorisch.



das Dorf

beim Spielen

Hunde gab es auch














































Ab und zu kommt ein Boot vorbei mit Lebensmittel und sonstigen Gebrauchsgegenständen. An der Plattform angekommen mussten wir in ein Ruderboot umsteigen. Wir hatten eine Frau am Ruder, die uns rumfuhr und uns die Bucht zeigte mit ihren Höhlen und Stalaktiten.











Nach ca. 45 Minuten war die Ruderfahrt vorbei und es ging zurück auf die Dschunke wo wir ein Frühstück bekamen. Danach mussten wir wieder zurück an Land fahren und zu unserem Bus gehen, denn wir hatten ja noch einiges vor. Zuerst ging es in die Perlenzuchtfabrik.


Perle wird eingeführt

Auster + Perlen
Kontrolle

Kontrolle
























Dort wurde uns gezeigt wir man kleine Perlen in eine lebende Auster legt, die dann wieder ins Meer zurück gelegt wird in einem Käfig und nach ca. 2 - 3  Jahren ist es dann eine wunderschöne Zuchtperle die dann der Auster wieder entnommen wird und das ganze wieder von vorne beginnt. Die Perle wird kontrolliert, begutachtet und nach Grösse sortiert, damit sie in der richtigen Kategorie weiter verarbeitet werden kann. Weiter ging die Fahrt und wir besuchten einen Friedhof, denn der Reiseleiter erklärte uns, dass man hier 2x beerdigt wird. Das  erste Mal wird der Körper in einem Leinensack in die Erde gelegt für ca. 6 - 8 Jahre.

1. Grabstätte

Danach wird dieser wieder ausgegraben, die Knochen gereinigt und die sauberen Knochen (es darf kein Fleisch mehr daran sein) werden dann in eine Urne gelegt und ein zweites Mal beerdigt.

2. Grabstätte

2. Grabstätte

2. Grabstätte für die Armen

Diese Urne wird auch nicht mehr entfernt, die bleibt bis sie selbst durch die Witterung selber kaputt geht, was fast nicht möglich ist. Dann gibt es aber noch Leute die nicht so viel Geld habe für eine Urne. Die stehlen sich bei Nacht auf den Friedhof um ihre Liebsten in einem Grab zu beerdigen ohne dass man sie erwischt. Neben dem Friedhof wurde Reis angepflanzt und eine Vietnamesin war dort ganz alleine am arbeiten.

Reisfelder

Reisanpflanzen
























Weiter ging die Fahrt um bei einem Gemüsefeld anzuhalten. Auch dort wurde fleissig gearbeitet, natürlich nicht maschinell wie bei uns. Wir durften auch hier ein paar Bilder machen, wir bekamen die Erlaubnis dazu.

bewässern



Salat putzen

Danach gab es keine weiteren Stopps mehr, denn wir mussten zum Flughafen nach Ha Noi denn unser Flug nach Da Nang ging um 20.35. Am Flughafen angekommen verabschiedeten wir uns von Herr Linh. Wir hatten einen ruhigen Flug und nach nur einer Stunde waren wir in Da Nang wo uns der neue Reiseleiter, Herr Duc, in Empfang nahm und uns ins Hotel nach Hoi An brachte.

Blick aus dem Hotel bei Nacht


Morgen früh um 8.30 Uhr war wieder Treffpunkt in der Lobby, sagte Herr Duc und wir zogen uns ins Zimmer zurück.

und bei Tag

























28.02.2016

Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir pünktlich um 8.30 Uhr von Herr Duc in der Lobby abgeholt. Zu Fuss ging es zu einer Stadtbesichtigung von Hoi An, denn diese Stadt wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde.



Strasse in Hoi An
























Die mit Laternen geschmückten Strassen sind nicht nur wegen des eben begangenen Neujahrsfestes da, sondern die schmücken das ganze Jahr die Strasse erzählte uns Herr Duc. Wir überquerten die chinesische Brücke die im 16. Jahrhundert von den Chinesen gebaut wurde. Es hat einen Alter in der Brücke um die Geister nett zu stimmen mit den Gaben die sie erhalten.

chinesische Brücke von vorne

Altar in der Brücke

von der Seite

Danach besuchten wir ein ca. 150 Jahre altes Haus, das noch die Originalböden und Decken drin hatte. Trotz Überschwemmung sind diese nicht kaputt gegangen, da es keine Fenster gibt, nur einen Eingang vorne und einen Ausgang hinten und (siehe Bild) die Wände von aussen ganz verschlossen und dicht sind.

Herr Duc vor dem alten Haus








Dafür gibt es einen kleinen Mittelhof, damit doch noch ein wenig Licht hereindringen kann. Danach besuchten wir eine Pagode. Beim Eingang am Boden ist ein Zeichnung die "gutes Leben" bedeutet und auch hier hatte es wieder sehr viele Gaben. Wenn man wollte konnte man eine Räucherspirale mit Wünschen kaufen. Wenn die Wünsche in chinesischer Schrift aufgeschrieben waren und an der Spirale aufgehängt, wurden zündete man diese an und ganz langsam steigt Rauch auf, wie bei einem Räucherstäbchen. So sollen die Wünsche in Erfüllung gehen.

Pagode

langes Leben





Spiralen mit den Wünschen

 Auf dem Weg zum Markt  begegneten wir einem Familientransport.

Familientransport

Es ist ein Lebensmittel- und Fleischmarkt, der Fischmarkt ist nicht da wegen des Gestanks wurde er umplatziert.




























Nun durften wir noch eine Bootsfahrt auf dem Song Thu Bon machen, der ins südchinesische Meer fliesst.






hinten Mais, vorne Erdnüsse

Kühe gab es auch

Kapitän durfte ich ein









Restaurant

unser Boot




































































und das Boot brachte uns dann direkt zum Restaurant wo wir wieder ein sehr gutes Mittagessen erhielten.. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit dem Bus Richtung Hue, die Königsstadt, das ja auch unser Endziel war für diesen Tag. Bei einer Marmor- Steinmetz- Bildhauerfabrik machten wir einen Zwischenhalt














damit wir diese schönen Skulpturen betrachten konnten. Weiter ging es nach Da Nang

über den Fluss Han

berühmte Drachenbrücke in Da Nang












































































und über den Wolkenpass, der seinem Namen alle Ehre machte. Der Wolkenpass ist ca. 500 m hoch und eine Wetterscheide, was wir auch bemerkten.

oben angekommen

auf dem Pass



















































Auf der Seite von Da Nang war es wunderschön sonnig und warm aber kaum oben angekommen, war es windig, kalt und feucht und die Sonne sahen wir nicht mehr. Bei einem Bahnübergang mussten wir anhalten, ein Zug mit Rindern fuhr vorbei.



Lagune von Lang Co

auch der musste warten

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Das gab uns die Gelegenheit die Lagune mit dem Dorf Lang Co in aller Ruhe zu fotografieren. An Reisfeldern vorbei, die aber schon 3 Wochen älter waren und deshalb schon sehr grün aussahen,

Reisfelder

Richtung Hue
























ging es zu unserem Hotel in Hue.

Aussicht vom Hotel auf den Fluss Parfum















Dort gab es noch ein wunderbares Abendessen und wir erhielten die Ansage von Herr Duc, dass wir morgen früh um 8.30 Uhr weiter geht.


29.02.2016

Natürlich wurden wir wieder pünktlich um halb neun abgeholt und nach einer kurzen Busfahrt stiegen wir in ein Drachenboot um, das uns zur Thien Mu Pagode brachte.

Drachenboote

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Parfumfluss



Hausboote









Wasserbüffel

















































































































Auf dem Fluss namens Parfum fuhren wir dem Ufer entlang und sahen Boote wo Menschen darauf wohnen und auch noch Wasserbüffel grasten dem Ufer entlang. Bei der Pagode war das Symbolzeichen für "langes Glück" zu sehen.


Marktstände vor der Pagode











































langes Glück

Auch hier war der Altar voller Gaben um die Götter gütig zu stimmen. Viele schöne Bonsaibäume sahen wir und auch eine Schule für die kleinen Mönche, denn ab sieben können sie dahin gehen und auch dort wohnen.



Altar









Mönchsunterkunft

Schulzimmer

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Danach ging es in die verbotene Stadt. Wir gingen durch den vorderen Eingang, der war damals nur den Männern vorbehalten. Durch die Mitte des Eingangs durfte nur der Kaiser gehen. Gleich danach hatte es ein Wasserbecken mit ganz vielen Goyfischen drin. Fischen sind überall vorhanden, denn Fische bringen Glück.


drei Eingangstore

Fische bringen Glück






















Den Tempel durfte man nur ohne Schuhe betreten, den Wohnbereich und die Bibliothek (ohne Bücher), die besteht nur noch aus dem Gebäude. Leider gibt es viele Gebäude nicht mehr, denn im Krieg wurde die Stadt von den Amerikaner bombardiert. Am Frauentor gingen wir vorbei wieder Richtung Ausgang. Danach fuhren wir zum Mittagessen und da waren wunderschöne Dekorationen









aus Gemüse dabei. Leider haben wir eine Dekoration gegessen, was man nicht hätte machen sollen, mochten die Kellner gar nicht, aber geschmeckt hat sie. Nach dem Essen ging es weiter zum Grab des Kaisers Duc. Da war auch ein Wohnbereich vorhanden, den wir besichtigen konnten, denn der Kaiser wohnte auch ab und zu dort.










































Und weiter zur Grabstätte des Kaisers und nach dessen Besichtigung ging es wieder zurück ins Hotel.


01.03.2016

Morgens um 7.30 Uhr wurden wir abgeholt und auf den Flughafen gefahren, denn heute ging es weiter nach Saigon oder wie es jetzt heisst Ho Chi Minh Stadt. Wir mussten uns von Herr Duc verabschieden, denn in Saigon wird ein neuer Reiseleiter uns in Empfang nehmen.



Der Flug war sehr ruhig und dauerte auch nur ca. 1 Stunde und am späteren Vormittag waren wir auch schon dort. Unser neue Reiseleiter heisst Herr Son. Was gleich auffällt in dieser Stadt, dass es hier noch viel mehr Mopeds hat als in den anderen Städten. Auch hier wird durcheinander gefahren


total  vermummt

Zierfischverkäufer

ohne dass etwas passiert, ist schon faszinierend wie das klappt, keine Staus oder Drängeleien. Was auch auffällt ist, dass die Fahrerinnen total vermummt sind, sogar Handschuhe werden getragen und das bei 30°. Die Erklärung kam von Herr Son, das sei so damit die Haut nicht braun wird, Frauen müssen eine weisse Haut haben.  Als erstes besuchten wir in Chinatown einen Markt.





Dachterasse


Innenhof mit Gebetsstätte




So viele Leute, so engen Gassen und so viele Marktstände habe ich noch nie gesehen. Es wundert mich, dass die Leute überhaupt noch wissen was sie wo kaufen sollen, für mich ein Wirrwarr. In der Mitte des Marktes ist eine kleine Dachterasse, die sieht echt schön aus mit der Grünbepflanzung. Im Parterre ist eine kleine Gebetsstätte, damit man den Göttern Opfer bringen kann.


















Weiter ging es zu einer chinesischen Pagode mit wunderschönen Figuren am Rande des Daches. Darin ist ein Bild von unserem ehemaligen Bundesrat Couchpin,, er besuchte diese Pagode bei seinem offiziellen Besuch in Vietnam. Wunderschöne Wandbilder mit Drachen und die Tierkreiszeichen des chinesischen Horoskopes konnte man bestaunen.  Danach gingen wir Mittagessen aber diesmal was ganz anderes, denn es war eine Art "Mc Donald" auf vietnamesisch, aber gut war es trotzdem.Jetzt gab es noch eine Sightseeingtour zu Fuss angefangen bei der

Kathedrale





Kathedrale, daneben gleich das Postgebäude und dann noch das schöne Theater.

Postgebäude

im Postgebäude

im Postgebäude

Theater

Verwaltungsgebäude















































Das Verwaltungsgebäude mit der Statue von Ho Chi Minh davor und ab in den Bus, zurück zum Hotel. Jetzt hatten wir ein bisschen Freizeit bis wir um 19.00 Uhr wieder in den Bus stiegen und zum Abendessen gefahren wurden. Das war wieder einmal mehr ein tolles, typisch vietnamesisches Essen und so lecker. Mit gefüllten Bäuchen fuhren wir wir zurück ins Hotel und legten uns schlafen, denn morgen wird ein anstrengender Tag.


02.03.2016

Heute war eine Flussfahrt auf dem Mekkong angesagt. Pünktlich wie immer wurden wir abgeholt und nach ca. 2 Stunden gab es einen Halt in einer sehr gepflegten Raststätte mit einem kleinen
See und wunderschönen Seerosen und Lotosblüten
















Dann fuhren wir weiter zu einer Pagode wo vier verschieden Glauben vereint sind.










Totenwagen

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Daneben war ein Totenwagen, ein wunderschönes Gefährt in der Form eines Drachen. Hinten wie ein Häuschen wo der Tote aufgebahrt wird und ringsrum würde seine Familie sitzen. Nach der Besichtigung ging es weiter zum Mekong und wir stiegen ins Schiff um.


















Nach ca. einer Stunde erreichten wir eine Kokosfarm, die wir besichtigten. Da sahen wir wie Bonbons hergestellt werden, alles schön von Hand, erst zuschneiden und dann einzeln verpacken, die

Bonbonfabrik 
 werden dann in Schachteln abgepackt. Der Reiseleiter gab uns Reptilienschnaps zum Probieren, Schlangen und Echsen waren eingelegt aber ein Mutiger von unserer Gruppe war dabei und hat

Reptilienschnaps

Drachenfrucht

probiert. Es wurden noch einheimische Folklore vorgeführt und dazu bekamen wir einen Tee.


Weiter ging es zu Fuss. Der Reiseleiter zeigte uns verschiedene Früchte und Kräuter.

unsere Kutsche


Eine kleine Kutschfahrt brachte uns zur nächsten Station wo uns verschieden Früchte zum probieren

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angeboten wurden. Um wieder zu unserem Schiff zu kommen fuhren wir mit einem Ruderboot zurück. Mittagessen gab es in einem wunderschönen Restaurant auf einer Insel und es gab sehr viel Fisch,

Weiterfahrt im Ruderboot



Restauranteingang

unser Menue

Elefantenohrfisch


Kokosdrink





















für diejenigen die das mochten.  Wieder zurück auf dem Schiff gab es noch einen Kokosmilchdrink und kurze Zeit später waren wir wieder an der Anlegestelle wo unser Bus stand. Da gab es noch ein paar wunderschöne Blumen

Tulpenblütenbaumblüte

Korallenblüte

Brotbaum

Mangoblüte

Auf dem Heimweg sahen wir aus dem Bus raus eine ganze Familie unterwegs auf ihrem Moped

Familienfahrt


auch Fahrradfahre hat es













Jetzt ging es nur noch zurück ins Hotel und am Abend hatten wir frei und wir nutzen diese Zeit um ein bisschen Bummeln zu gehen und wir übten uns im "über die Strasse gehen", was uns ganz gut gelang.


03.03.2016

Heute war der letzte Tag der Rundreise und da fuhren wir zu den Tunnels, die die Vietcong gruben währen des Krieges gegen Amerika. Es ist immer wieder eine Freude dem Verkehr in Saigon, besonders in der Rush Hour, zuzusehen, von links, von rechts und quer über die Strasse, alles ist


















 erlaubt und das geniale daran ist, dass es funktioniert. (Würde bei uns nie klappen) In jeder Grossstadt hört man doch ständig die Sirenen der Polizei- Feuerwehr- oder Krankenwagen aber nicht hier in Vietnam. Nur einmal hörten wir die Sirenen der Polizei und das war genau heute, aber es sei ein Gefängniswagen, sagte uns der Reiseleiter. Die Tage die wir hier in Vietnam verbringen durften hörte man keine Sirenen, aussergewöhnlich, wenn man den Verkehr sieht. Jeder nimmt Rücksicht auf den anderen, das ist es doch weshalb es funktioniert, das ist meine Meinung.  Nach zwei Stunden Fahrt mit einem Unterbruch an einer Raststätte kamen wir an. Erst gab es einen Videofilm von sehr schlechter Qualität, aber in deutsch, auch wenn man nicht alles verstand.

Ticket

Eingang

Eingang zum Videoraum

Aufbau des Tunnels auf drei Etagen














































Danach begann der Rundgang mit unserem Reiseleiter. Die Tunnel sind über 200 km lang, im Zickzack gebaut wegen der Bomben. Sie wurden in Dreierteams und nur in der Nacht gebaut mit einer kleinen Schaufel, so wie wir sie auf dem Balkon benutzen. Der Erste grub, der Zweite hielt den Korb mit der Erde und der Dritte entsorgte die Erde.

amerikanischer Panzer

Munition
























Die musste so entsorgt werden, dass man von oben nicht sah, dass unten etwas gemacht wurde. Der Durchschnitt des Tunnels beträgt  ca.50 cm. und es


wo ist der Eingang

gefunden, Deckel mit Blätter belegen

und wieder zumachen, sieht wieder aus wie Bild 1

 gab alles unterirdisch. Lazarette, Küche, eine Schusterei, sogar Uniformen wurden genäht. Es wurden natürlich auch Luftlöcher eingebaut und auch für die Küche die Abluft, aber die war weiter

Löcher für Sauerstoff

und das sind die der Küchen



















weg damit man den Dampf und Rauch nicht gleich wahrnahm. Wir durften auch in einen Tunnel gehen, diese Tunnel wurden aber für die Touristen vergrössert auf ca. 120 cm Höhe, man musste auch


Einstieg

Essraum

Lazarett

wieder Luft


endlich oben

geduckt gehen und es war eine Wärme da unten, ich war froh, dass ich wieder aussteigen konnte. Eine Schiessanlage für schiesswütige Touristen ist auch vorhanden, man kann sich die Waffe aussuchen ob Ami oder Russe, Munition für ein paar Dollars kaufen und verpulvern, für diejenigen die Spass daran haben. Wir sahen die versteckten Ein- und Ausgänge, die verschiedenen Fallen die

















gestellt wurden (sehr eindrücklich) die man uns auch vordemonstrierte.


Schuhmacher

Schuhe aus Pneus wurden hergestellt

Reismahlen


Näherin


Reisblätter herstellen

für Frühlingsrollen




















und ein bisschen Anschauungsunterricht gab es auch, nur dass das was wir sehen eigentlich alles unter der Erde stattfand, erklärte man uns.





Ende des Rundgangs

Nach dem Rundgang fuhren wir zurück ins Hotel, wo wir uns noch frisch machen konnten bevor es weiterging zu unserem Badeort nach Phan Thiet.  Mit einem Zwischenhalt an einer Raststätte erreichten wir nach fast fünf Stunden Fahrt unser Hotel. Ein wunderschönes Hotel direkt am Meer und ich freue mich jetzt schon wieder einmal ein paar Tage am Meer verbringen zu dürfen.


04.03.2016 - 09.03.2016

Einfach nur chillen, Wasser ca. 25 ° und die Luft um die 30° mit ein bisschen Wind, sehr gut zum Schwimmen und einfach ausruhen.















und der Strand





















 Um sechs Uhr früh war ich am Strand um den Sonnenaufgang anzusehen und  um halb sieben war Abfahrt, es ging auf den Fischmarkt, dieser Ausflug wurde vom Hotel organisiert.







alles Fischerboote


da die Boote nicht an den Strand fahren kommen die Fischer
in diesen "Körben" zurück

sortieren

Abfall

sortieren

auch dieses Huhn findet etwas


aus Bambus



die Ausbeute



Danach ging es auf den Markt


ein Gässchen



Fleischverkäuferin

verschiedene Eier

Gemüse

09.03.2016

Heute geht es  mit dem Bus zum Flughafen nach Saigon. Unterwegs gab es noch einen Kaffeehalt

Drachenfrüchte, Mandarinen und kleine Bananen

Schnitzereine gab es auch 

dieser kleine Kerl war auch an der
Raststätte





















und diesmal dauerte die Fahrt nur ca. vier Stunden.


























Bye bye Saigon, bye bye Vietnam,  es war wunderschön. Pünktlich hoben wir ab in die Luft Richtung Singapore, wo wir zwei Stunden später eintrafen. Nachher mussten wir ein Weilchen warten bis wir Richtung Zürich abhoben, dieser Flug war nicht mehr so ruhig, aber wir landeten in  Zürich am 10.03.2016  morgens um 7.15 Uhr.